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Spinnen (Araneae)zählen zur Ordnung der Spinnentiere und sind
auf dem ganzen Globus verteilt. Es gibt ca. 20 000 Arten. Der
Hinterkörper ist fast immer ungegliedert und sitzt mit einem
schmalen Stiel am Vorderkörper, der bis zu 4 Augenpaare, 2 paar
Mundwerkzeuge (1. Paar:Kieferklauen mit der
Giftdrüse, 2.Paar:Kiefertaster) und 4 Gangbeinpaare trägt. Die meisten
Spinnen lähmen ihre Beute mit dem Gift aus der Giftdrüse. An den
Gangbeinen befinden sich am Ende 2 oder 3 Krallen, mit denen die
Spinnfäden ergriffen und verarbeitet werden. Diese Spinnfäden werden in
den am Ende des Hinterkörpers gelegenen Spinndrüsen erzeugt. Einige
Gruppen der Spinnen bauen daraus Fangnetze(Webspinnen),
andere verwenden sie nur zur Herstellung von Fangleinen, Kokons oder
ähnlichem. Spinnen atmen durch Sieb-, Röhren-, oder Fächertracheen. Bei den Männchen, die häufig
kleiner als die Weibchen sind, ist ein Kiefertaster zum
Begattungsorgan umgebildet, mit dem der zunächst abgesetzte Samen
aufgenommen und in die weibliche Geschlechts- öffnung gebracht wird. Bei manchen Arten wird nach der
Begattung das Männchen verzehrt. Das Weibchen umhüllt meist die Eier
mit einem selbstgesponnenen Kokon, der herumgetragen oder nach der
Ablage bewacht wird. Viele Arten pflegen auch die ausschlüpfenden
Jungtiere. |